Über Das Blütentagebuch
Diese Woche kam am Montagmorgen ein Bund Wüstenrosen an, den ich nicht bestellt hatte. Jemand hatte die Bestellung verwechselt. Ich habe die Blumen trotzdem ins Wasser gestellt und den ganzen Vormittag beim Binden überlegt, wie viele solcher kleinen Verwechslungen eine Woche eigentlich verträgt.
So beginnen die meisten Einträge hier: mit etwas Kleinem aus dem Laden und der Frage, was das mit allem anderen zu tun hat, das gerade in mir vorgeht. Das Blütentagebuch ist kein Ratgeber und keine Kursübersicht, sondern ein Sonntagabend-Tagebuch über Trauer, Floristik und einen vorsichtigen, ziemlich unfertigen Ausflug in schamanische Kreise.
Gedacht ist die Seite für Menschen, die nach einem Verlust nicht wissen, wohin mit dem leeren Raum, der plötzlich da ist. Für alle, die neugierig auf schamanische Arbeit sind, aber skeptisch bleiben wollen. Und für alle, die lieber eine ehrliche als eine polierte Geschichte lesen, auch die Einträge, in denen etwas nicht funktioniert hat.
Geschrieben wird das Tagebuch von Helene Westphal, seit dreizehn Jahren Floristin mit einem eigenen kleinen Laden im Bremer Viertel, keine Heilpraktikerin, keine Energiearbeiterin, keine Coach. Mehr über ihren Weg in dieses Tagebuch steht auf der Autorenseite.
Kaufberatungen oder Kursvergleiche gibt es hier nicht, dafür ist das nicht der richtige Ort. Ein Kurs oder ein Programm taucht nur dann in einem Eintrag auf, wenn er in dieser Woche tatsächlich etwas ausgelöst hat.
Was hier geschrieben steht, sind persönliche Notizen aus einer laufenden, unabgeschlossenen Reise. Keine medizinische Empfehlung, keine therapeutische Anleitung, keine Wahrheit, die für alle gilt. Wer mit schwerer Trauer, Depression oder anderen psychischen Belastungen kämpft, sollte sich zuerst an den Hausarzt oder eine approbierte Psychotherapeutin wenden.
Einige Links auf dieser Seite sind Partnerlinks. Bucht oder kauft jemand darüber, ändert sich am Preis nichts, ich bekomme aber eine kleine Provision. Ich verlinke ausschließlich Kurse und Ausbildungen, die ich selbst bezahlt habe und die auch tatsächlich im Tagebuch auftauchen. Vollständige Offenlegung und weitere Details gibt es auf der Autorenseite.